Spende
für Bären
Torgau (SWB). Zum PEP-Famienfest am 26. August hatte das Torgau Informations-Center (TIC) mit dem Aquavita gemeinsam einen Stand.
Das Glücksrad winkte mit tollen Preisen, gesponsert von den Stadtwerken Torgau und dem TIC.
Eine Verlosung mit dem Glücksrad brachte 142,50 Euro zugunsten unserer Torgauer Bären.
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Spenden für die Torgauer Bären
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Wer steht hinter der Torgauer Bärenstiftung?

Hier geht es zu den Stiftern ...

Spendertafel
Firmen, Privatpersonen und Vereine ergriffen in den letzten Monaten die Initiative, um Geld zum Erhalt der Torgauer Bären zu sammeln.
Mit einem Klick auf unten stehenden Button sind Sie auf dem aktuelle Stand.
(letzte aktualisierung: 01. 03. 2010)

Sollten Sie eine Spendenbescheinigung benötigen,
wenden Sie sich bitte an Frau Rasenberger (Raiffeisenbank Torgau eG)
Mail
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Die 2. Goldene Bärentatze wurde vergeben
Torgau (TZ/ug). Die Torgauerin Ulrike Weiß konnte kürzlich aus den Händen von Goldschmiedemeister Dietmar Schroetel eine „Goldene Bärentatze“ in Empfang nehmen. Dietmar Schroetel stellt jährlich eine solche handzisilierte Bärentatze aus massivem Gold im Wert von etwa 250 Euro her und zur Verfügung, um herausragende Einzelpersonen auszuzeichnen, die sich für den dauerhaften Erhalt der Bärenanlage einsetzen. Ulrike und Udo Weiß tun das. Sie spenden seit Gründung der Torgauer Bärenstiftung im Jahr 2007 jährlich 200 Euro zum Stiftungskapital hinzu. (Und um dem denkbaren, aber unberechtigten Vorwurf zu entgehen, nur für Tiere etwas übrig zu haben, gehen jährlich weitere 200 Euro auf ein städtisches Konto zur Unterstützung der AWO-Kinder- und Jugendarbeit in Torgau.)
Ulrike Weiß freute sich sehr über die Auszeichnung. Ihr sind die Bilder von den kleinen Torgauer Bärenkindern immer noch gut in Erinnerung. Doch auch das Vorhaben der Stiftung, in Torgau solchen Bären einen unbeschwerten Lebensabend zu verschaffen, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, findet ihre Zustimmung.
Die erste goldene Bärentatze hatte übrigens der Initiator der Torgauer Bärenstiftung und deren Vorstandsvorsitzender Benno Kittler erhalten. Dietmar Schroetel hofft auch weiter auf Vorschläge von Vorstand und Kuratorium der Stiftung beziehungsweise der Stadtverwaltung. Die goldenen Tatzen kann man übrigens nicht kaufen. Jede kleine goldene Tatze ist ein Unikat und soll eine nicht käufliche Ehrung bleiben. Über eine Vervielfältigung silberner Tatzen wird noch nachgedacht.

Stolz hält Ulrike Weiß ihre Goldene Bärentatze in den Händen. Goldschmiedemeister Dietmar Schroetel fertigt jährlich eine dieser Auszeichnungen und spendet diese an Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für eine dauerhafte Bärenhaltung in Torgau einsetzen. Foto: TZ/Gutzeit
Eine Sonderaudienz für Claudia und Oliver
Torgau/Kreischau (TZ). Der 3. Torgauer Bärenplausch liegt nun schon einen guten Monat zurück, aber der 12-jährige Oliver Blüthgen und seine 22-jährige Schwester Claudia aus Kreischau werden diesen Sonntag, den 28. März 2010, in Erinnerung behalten. Auf dem Torgauer Marktplatz erhielten sie zum zweiten Male eine Spenderurkunde der Torgauer Bärenstiftung aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden Benno Kittler überreicht. Das Geschwisterpaar spendet seit der Errichtung der Bärenstiftung monatlich zehn Euro per Dauerauftrag für die „Förderung des dauerhaften Erhalts und die Weiterentwicklung der Torgauer Bärenhaltung im Bärenfreigehege am Schloss Hartenfels als Beitrag zu Heimat- und Traditionspflege“. So steht es in der Satzung als Stiftungszweck festgeschrieben. Zehn Euro monatlich vom Taschengeld abzuziehen, das ist für den Schüler einer 6. Klasse am Johann-Walter-Gymnasium genauso wie für die Auszubildende bei der Raiffeisenbank Torgau schon ein spürbarer Einschnitt.
Applaus für die Tierfreunde
Auch die Gäste auf dem Torgauer Markt waren beeindruckt und applaudierten. Unter ihnen die beiden Bärenpflegerinnen Gabriele Mierau und Angele Mierau-Fausack. Sie ließen Claudia und Oliver auch nicht so einfach mit ihrer Urkunde von dannen ziehen, sondern setzten noch eins drauf und luden sie ein, zu einem Besuch im Bärenzwinger bei einer Fütterung.
Vor einigen Tagen war die ganze Familie Blüthgen dann vor Ort und staunte erst einmal, wie riesig die Bärinnen Quistel und Jette tatsächlich sind, wenn man nur genügend nah rangehen darf. Nur wenige Zentimeter vom Gitter entfernt konnten die Kreischauer beobachten, wie sich die beiden Bärinnen aufs Futter freuten. Weiß- und Schwarzbrot, Apfelsinen, Äpfel und Chicoree standen auf dem Speisezettel, und als Krönung wenige Walnüsse. Es war schon erstaunlich, zu sehen, wie sauber die Apfelsinenhälften ausgefressen wurden, wie die Stiele der Äpfel übrigblieben und mit welchem Geschick die Nüsse genackt und mit der Zunge ausgepult wurden.
„Knuddel-Teddys“?
Das größte Erlebnis für Claudia und Oliver war es aber, den Bärinnen die langen Chicoree-Blätter einmal selbst vor die Nase halten zu dürfen. Ganz sanft nahmen die Tiere die Blätter mit den Lippen entgegen. Friedlich wie richtige Knuddel-Teddys. Doch Gabriele Mierau und Angela Mierau-Fausack passten genau auf, dass ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt wurde: „Es sind und bleiben Raubtier!“
Claudia und Oliver haben von ihren Eltern viel über die kleinen Bären in Torgau erfahren und können nachvollziehen, dass diese stets eine Attraktion und ein Anziehungspunkt waren. Doch die beiden Tierfreunde, die selbst zu Hause zwei Katzen und ein Meerschweinchen durchfüttern und dazu noch eine Kaninchenzucht betreiben, sind auch sehr einverstanden mit den Plänen der Bärenstiftung, nach der Sanierung des Bärengrabens überwiegend solche Bären aufzunehmen, die in ihrem Leben stets unter widrigen Haltungsbedingungen zu leiden hatten. Und so wird das Geschwisterpaar auch künftig weiter spenden.

Claudia und Oliver Blüthgen besuchten die Torgauer Bärinnen. Foto: TZ/Gutzeit
Zwei neue Spenden für die Torgauer Bärenstiftung

Torgau. Der Vorstandsvorsitzende der Torgauer Bärenstiftung, Benno Kittler (links), konnte sich über neue Geldspenden für die Torgauer Bären freuen. Dieter Beckmann (Mitte), Vorsitzender des Torgauer Männerchores, überbrachte 120 Euro aus dem Erlös des Herbstkonzertes. Von jeder verkauften Spende ging ein Euro als Spende für die Bären. Klaus Wirtz vom Teehaus Prettin spendete 500 Euro aus dem Verkauf der Torgauer Bärentees (Fruchttee und Kräutertee).
Foto: TZ/Gutzeit
Gelungene zweite Auflage von Hörnerklang am Wendelstein
800 Euro Spende für den Bärengraben
Torgau (TZ). Weiße Rauchwölkchen und lautes Knallen am Wendelstein signalisierten den Start für ein extravagantes Musikereignis im Schloss Hartenfels. Die zahlreich erschienenen Zuhörer, die sich am Sonnabend im Schlosshof versammelt hatten, wussten nun: Es geht los! Fast 400 Gäste, unter ihnen Oberbürgermeisterin Andrea Staude, erlebten ein ungewöhnliches Musikkonzert, zu dem die Stadt Torgau gemeinsam mit dem Jagdverband Torgau eingeladen hatten. Aus der Landeshauptstadt war der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer angereist. In lockerer Reihenfolge wurden Jagdhornklänge und Jagdgesänge dargeboten, zu denen die vorhandene Kulisse unseres Schlosses Hartenfels einzigartig passte. Und so konnte das Publikum diesen stimmungsvollen Abend bei schönsten Wetterbedingungen erleben. Mit einem neuen Konzept gab es für die Veranstaltung „Hörnerklang am Wendelstein“ die zweite Auflage nach ihrem Debüt im August 2008: zusätzlich zu den Jagdhornklängen sollten dieses Jahr Gesänge das Thema Jagdtradition bereichern.
Großer Beifall
Nach dem Salutschießen durch die Melpitzer Schützengilde stellten sich die Jagdhornbläser Mehderitzsch und die Jagdhornbläser Falkenstruth beim gemeinsamen Anblasen vor. Anschließend begrüßte der Männerchor Torgau unter der bewährten Leitung von Erik Schober das Publikum. Das Publikum verfolgte mit Spannung das Programm und während der Auftritte „verwaiste“ der im Hintergrund aufgebaute Versorgungsstand, der passend zum Thema Jagd Speisen und Getränke anbot.
„Sammeln“
Nach der Pause (jägergemäß angekündigt durch das Signal „Sammeln“) hatte die Abenddämmerung den Schlosshof in ein reizvolles Abendlicht getaucht Und natürlich hatte der Männerchor Torgau wieder eine kleine Überraschung für das Publikum: Alle Sänger und der Dirigent marschierten nach der Pause mit Jägermützen auf die Bühne und vervollständigten damit das zum Abend passende Outfit der in wunderschöner Traditionskleidung erschienenen Jagdhornbläserinnen und bläser.
Am Ende des Programms zeigten sich alle zufrieden. Mit Sicherheit wird es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben. Organisator Dr. Michael Reiniger resümierte noch, dass diese Veranstaltung wiederum fast 800 Euro für die Sanierung unseres Torgauer Bärengrabens eingebracht hatte. Wie angekündigt, traten alle Mitwirkenden kostenlos auf, der von den Gästen gezahlte Eintritt kommt 100-prozentig unseren Bären zu Gute.
Knut Häckel
Scheckübergabe

Torgaus Wehrleiter Reiner Reimann (rechts) ¸bergab einen symbolischen Scheck über 450 Euro zugunsten der Torgauer Bären an die Oberbürgermeisterin der Kreisstadt, Andrea Staude (2. v. r.). Das Geld stammt vom Ertrag des Bierverkaufes der Torgauer Feuerwehr im Rahmen des Stadtfestes in Sindelfingen.
TZ/Tiedke
Hausinternes Truckerfest als Anlass
Firma GIS Trans Liebersee übergab Tombolaerlös an Torgauer Bärenstiftung
Liebersee (TZ/fl). Zum hausinternen Truckerfest hatte die Firma GIS Trans aus Liebersee am 20. Juni geladen. „Bereits bei der Premiere ein Jahr zuvor haen wir uns überlegt, das Treffen doch mit einer besonderen Aktion zu verbinden“, erzählten Firmenchef Ingolf Gläser und seine Frau Steffi. Daraus wurde schließlich eine Tombola, zu der Partnerunternehmen, Kunden, Händler, Verladepersonal und viele mehr etwas beisteuerten.

Benno Kittler (l.) nahm für dier Bärenstiftung aus den Händen von Steffi und Ingolf Gläser einen Scheck über 288 Euro der Firma GIDS Trans entgegen. Foto:TZ/Lehmann
Der Erlös ergab eine Summe von 288 Euro. Schom im Vorfeld war klar das Geld erhält die Torgauer Bärenstiftung. Denn auch für Gläsers ist klar, dass die Bären ein ganz wichtiges Markenzeichen für Torgau und die Region sind. Benno Kittler als Vertreter der Bärenstiftung nahm den symbolischen Scheck für die Spende in Empfang und bedankte sich sehr für das Engagement.
10000 Euro für Bärengraben
Spendenübergabe durch Initiativkreis Schloss Hartenfels
Torgau (TZ/cw). Die wissenschaftliche Tagung „Die kürfürstliche Residenz und Residenzstadt Torgau im 16. Jahrhundert bot am Samstag einen passenden Rahmen für eine weitere Spende zur Sanierung des Torgauer Bärengrabens: Frank Kupfer, der Vorsitzende des Initiativkreises Schloss Hartenfels, überreichte im Beisein von Landrat Michael Czupalla der Torgauer Oberbürgermeisterin Andrea Staude einen Scheck in Höhe von 10000 Euro. „Wir sind hinsichtlich der Sanierung des Flügels E und damit auch der Sanierung des Bärengrabens auf einem sehr guten Weg, sagte Kupfer zur Eröffnung der Tagung. Kupfer hob gleichzeitig die Rolle Torgaus bezüglich der Reformation hervor. Torgau sei zweifellos das poltische Zentrum der Reformation gewesen, sagte er.
Landrat Czupalla wies in seinem Grußwort darauf hin, dass bereits in den kommenden Tagen mit der Restauration des Schönen Erkers begonnen werde.

Frank Kupfer (l.) bei der Überreichung des symbolischen Schecks. Landrat Michael Czupalla (r.) und Torgaus Oberbürgermeisterin Andrea Staude bedankten sich. Im Hintergrund zu sehen ist Dr. Jürgen Herzog vom Torgauer Geschichtsverein, der gemeinsam mit dem Initiativkreis für die Organisation der Tagung verantwortlich zeichnete. Foto: TZ/C. Wendt
Geschminkt für die Torgauer Bären
Torgau (TZ). Uta Engelstädter vom Schönheitssalon „Carolin“ in der Torgauer Elbstraße 22 hat in der vergangenen Woche 50 Euro für die Torgauer Bärenstiftung eingezahlt. Bereits zum wiederholten Male hatte sie zum Torgauer Frühlingsfest des Altstadtvereins „Torgau blüht auf“, diesmal am Sonntag, dem 5. April, im Hof der Markthalle Kinderschminken für einen kleinen finanziellen Beitrag angeboten, der komplett den Bären zugute kommt.
Auch diesmal brauchte sich Uta Engelstädter über mangelnden Zuspruch nicht beklagen, zumal die Aktion auch über den Moderator des gleichzeitig stattgefundenen 2. Torgauer Bärenplauschs auf dem Marktplatz mehrfach angesagt wurde. Zwischen 13 und 18 Uhr nahmen 23 Kinder das Angebot wahr, dann war die Warteliste aber immer noch nicht vollständig abgearbeitet und die letzten Kinder mussten sogar auf das nächste Mal vertröstet werden. So kamen 46 Euro, aufgerundet 50 Euro, für die Stiftung zusammen. Eine weitere schöne Idee, das Stiftungskapital der Torgauer Bärenstiftung aufzustocken, um nach der hoffentlich baldigen Sanierung einen ausreichenden Grundstock für die laufenden Kosten der Bärenhaltung zu haben.
„Das ist doch Bärenstark!“
Monika Sombeck aus Welsau ist die erste Neuleserin für das „Bären-ABO“
Torgau/Welsau (TZ). Das Monika Sombeck eine soziale Ader hat, hat sie schon oft bewiesen. Vor allem zur TZ-Weihnachtsaktion „Nachbarn in Not“ ist die Welsauerin stets präsent, meldet Fälle und scheut sich nicht, selbst mit zuzupacken. Ihre Leidenschaft - das Stricken -fröhnt sie das ganze Jahr, um eben zur TZ-Aktion bedürftigen Menschen und Familien mit Stricksachen zu beschenken. (TZ berichtete).

Bei Abschluss einen Bären-Abos spendet die Heimatzeitung vom Abo-Preis (18,40 Euro) 2 Euro pro Monat an die Torgauer Bärenstiftung. Zusätzlich erhalten die Neuleser einen Einkaufsbeutel mit Bärenmotiv. Weitere Infos auch unter der Telefon-Nummer 03421 721046.
* Angebot gilt nur für Neuleser.
Das Monika Sombeck aber auch ein Herz für die Torgauer Bären hat, bewies sie kürzlich, als sie das neue Abo-Angebot der Torgauer Zeitung buchte und sich als Neuleser für das Bären-ABO anmeldete. Sie und ihr Mann sind seit Jahren aktive TZ-Leser, kauften sich die Heimatzeitung aber jeden Tag am Kiosk oder im Konsum. Schon seit längerem reifte der Wunsch nach einem festen Abo. Da kam das Angebot für das Bären-Abo gerade recht. „Ich freue mich, dass ich somit den Torgauer Bären helfen kann. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass das Gehege endlich saniert wird und Jungtiere angeschafft werden“, so die Welsauerin. Jetzt freut sich die Neuleserin aber erst einmal auf die Heimatzeitung, die nun jeden Morgen druckfrisch bei Sombecks auf dem Frühstückstisch liegt, stets im Hinterkopf, dabei auch etwas Gutes für die Torgauer Bären getan zu haben.
Mittelschule „Katharina von Bora“ spendete

Torgau. Eine Spende für die Torgauer Bärenstiftung in Höhe von 100 Euro überreichten gestern Vertreter der Klassen 8b und 6a der Katharina-von-Bora-Mittelschule mit ihrer Lehrerin Kathrin Holtorff-Stramm im Haus der Presse. Bei ihrer jährlichen kulturellen Veranstaltung im Torgauer Kulturhaus hatten die Schülerinnen und Schüler die Besucher um einen kleinen Obolus gebeten. Ein Teil davon erhielt der Förderverein der Mitteschule, 100 Euro für die Torgauer Bären nahm mit einem herzlichen Dank der Geschäftsführer der Torgauer Verlagsgesellschaft und Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Benno Kittler entgegen. Foto: TZ/Gutzeit
2008 ein gutes Jahr für die Bären
Zwischenstand auf dem Weg zu Sanierung und
dauerhaftem Erhalt des Torgauer Bärengrabens
Torgau (SWB). Das Jahr 2008 war ein gutes Jahr für den Erhalt und die Vorbereitung der Sanierung des Torgauer Bärengrabens. Das Grundkapital der Torgauer Bärenstiftung ist auf 110 000 Euro angewachsen. Die elf Stifter Torgauer Verlagsgesellschaft, AVANCIS, Torgau Druck, Kraftverkehr Torgau Citypost, Raiffeisenbank, Torgauer Wohnstätten, Autohaus Maluche, Stadtwerke Torgau, Bauunternehmung Ezel, Auto-Center und Wohnungsbau-Genossenschaft Torgau haben damit eine Grundlage für den „dauerhaften Erhalt und die Weiterentwicklung der Torgauer Bärenhaltung im Bärenfreigehege am Schloss Hartenfels als Beitrag zur Heimat- und Traditionspflege“ geschaffen, wie es im Stiftungszweck heißt.
Der aktuelle Kontoauszug der Spenderdatenbank der Torgauer Bärenstiftung weist 17 527,16 Euro an Zustiftungen aus. Während der Ertrag aus dem Stiftungsgrundkapital und die Zustiftungen nach Sanierung des Bärengrabens mit für den laufenden Unterhalt sorgen wird, soll das von der Stadt Torgau gesammelte Geld direkt für das dringend notwendige Sanierungsvorhaben Verwendung finden.
Auf dem entsprechenden Konto der Stadtverwaltung gingen bislang 6759,95 Euro ein. Hinzu kommen nun die Einnahmen der von der Torgauer Verlagsgesellschaft aktuell initiierten Aktion „Torgauer Plinsenbär“ auf dem Märchen-Weihnachtsmarkt.
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Torgaus Bärenpflegerinnen Gabi Mierau und Angela Mierau-Fausack waren mit gleicher Leidenschaft
wie bei der Pflege ihrer pelzigen Lieblinge dabei.
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Eckhard Baumbach, Verlagsleiter des SonntagsWochenBlatt,
verließ sich auf die Backkünste
seiner Kolleginnen und kümmerte sich
lieber um die Wünsche der zahlreichen Kundschaft.
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Elvira Dreßen schwingt sonst erfolgreich das Zepter an der Kreismusikschule. Am Plinsenstand zeichnete sie sich durch gekonnte Vermarktung der köstlichen Pfannenprodukte aus.
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Prominente buken und verkauften zum Torgauer Märchen-Weihnachtsmarkt original Torgauer Plinsen, und zwar sage und schreibe rund 3500 Stück. So überschreite nun der Kontostand für die Eigenmittel zur Sanierung des Bärengrabens den fünfstelligen Betrag. Als Plinsenbäcker dabei waren übrigens Landrat Michael Czupalla, Bürger-meisterin Andrea Staude, der GeschaÅNftsführer der Torgauer Verlagsgesellschaft und Initiator der Bärenstiftung Benno Kittler, der Chefarzt des Torgauer Krankenhauses Dr. Joachim Müller, der Vizepräsident des Kreissportbundes Nordsachsen Lutz Herre, die Bärenpflegerinnen Gabriele Mierau und Angela Mierau-Fausack, die Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Sybille Rasenberger, die Leiterin der Musikschule „Heinrich Schütz“ Elvira Dreßen, Eckhard Baumbach, Verlagsleiter des SoNNTAGSWoCHENBLATTES, sowie fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Torgauer Verlagsgesellschaft.
Die bereits seit einiger Zeit vorliegende präzisierte Vorplanung geht von 2,4 Millionen Euro Sanierungskosten für den Bärengraben aus, man rechnet mit einer Förderung über Städtebaufördermittel in Höhe von 80 Prozent. „Nach Bestätigung im Torgauer Rat wird das Vorhaben seinen Niederschlag im Haushaltsplan finden“, ist sich Baudezernent Hartmut von Wantoch sicher. Begrüssenswerte neue Position des Landkreises: Der involvierte Flügel E des Schlosses soll nun in seiner Gesamtheit vom Eigentümer Landkreis ausgebaut werden. Auch hierfür ist geplant, Städtebaufördermittel in Anspruch zu nehmen.
Die dafür nötigen Unterlagen werden laut Baudezernent von Wantoch zurzeit im Auftrag des Landratsamtes erarbeitet. Wann aber nun tatsächlich der erste Bauarbeiter tätig wird, sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht konkret zu sagen.
„Wir haben es geschafft, über unsere beiden Zeitungen die Öffentlichkeit zu mobilisieren“, zieht Benno Kittler eine Zwischenbilanz. „Die Torgauer Zeitung und das SoNNTAGSWoCHENBLATT haben 2008 kontinuierlich Impulse gegeben und sehr viele Bürger und Unternehmen angeregt, sich zu ihren Bären zu bekennen und in beträchtlichen Größenordnungen zu spenden. Angefangen bei Geburtstagsfeiern, bei denen die Geburtstagskinder sich ausschließlich Spenden für die Bären wünschten da kamen zwischen 700 und 1200 Euro zusammen bis hin zu Unternehmern, die in ihren Firmen sammelten, es gibt eine breite Zustimmung zu unserem gemeinsamen Vorhaben, die Bärenhaltung in Torgau auf sichere Füsse zu stellen.“
Benno Kittler führt das unter anderem auch darauf zurück, dass die Menschen, die heute in der Region Verantwortungsträger sind, die kleinen Torgauer Bären als Kind erlebt haben. „Es gibt eine emotionale Bindung der Torgauer zu ihren Bären. Darin liegt das Geheimnis des anhaltenden Zuspruchs.
Gerade jetzt auf dem Weihnachtsmarkt am Plinsenstand haben wir das ganz hautnah gespürt. Schon deshalb werden wir unsere Bemühungen auch im kommenden Jahr fortführen und hoffen, dass alle Akteure weiterhin so eine gute Unterstützung finden.“
Eine Sonderseite, erschienen im SonntagsWochenBlatt, können Sie sich HIER anchauen.
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Spende für die Torgauer Bärenstiftung

Torgau. Britta und Tino Greif, Betreiber der Torgauer Gaststätte "Bärenschenke" überreichten am 9. Oktober einen Spendenscheck in Höhe von 200 Euro an Ulrich Niekler (r.), Kuratoriumsmitglied der Bärenstiftung. "Wir können wahrlich jeden Cent brauchen", bedankte sich Niekler bei den Spendern. Foto: TZ/cw
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Ein „Audi-Tag“ für die Torgauer Bären
AVANCIS-Chef nahm Spende in Empfang

AVANCIS-Chef und Kurator der Bärenstiftung, Hartmut Fischer (re.), hatte seine Freude. Einmal, weil sein „Geschäftspartner“, die Sonne, ihre Energie während der Checkübergabe reichlich auf die Erde sandte und andererseits weil er aus den Händen von Hartmut Saalbach (li.), Geschäftsführer des Autohauses, und Andreas Kersten, Serviceleiter im „Husarenpark“, eine Spende für die Torgauer Bärenstiftung in Empfang nehmen konnte. Foto: SWB/eb
Torgau (SWB/eb). Bei AVANCIS, dem Solarzellenproduzenten in Torgau, läuft die heiße Phase vor dem anvisierten Produktionsstart im Oktober auf vollen Touren. Trotzdem nahm sich der Chef des Torgauer Zukunftsunternehmens, Hartmut Fischer, die Zeit, um ins Autohaus im Husarenpark zu eilen. Das Team des Audipartners hatte mit Erfolg im Mai beim „Audi-Tag 2008“ den Besuchern Getränke und Gebratenes zum Vorzugspreis von je einem Euro angeboten. Der Erlös, 150 Euro, sollte per Check den Torgauer Bären zugutekommen. „Für die Zukunft der Bären habe ich die Einladung von den Audi-Leuten gern angenommen“ verriet AVANCIS-Chef Fischer, der gleichzeitig ehrenamtlicher Vorsitzender des Kuratoriums der Torgauer Bärenstiftung ist.
Hartmut Saalbach, Geschäftsführer des Autohauses, und Andreas Kersten, Serviceleiter im „Husarenpark“, sind sich einig: „Unsere gesamte AUDI-Mannschaft steht für die Zukunft des Bärengrabens und ihrer pelzigen Bewohner ein.“
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Neuer Passat CC half den Torgauer Bären
Autocenter Torgau reiht sich in Spenderreihe ein

Vorstand Sybille Rasenberger war gern der Einladung ins Autocenter Torgau gefolgt, um aus den Händen von Klaus-Dieter Kersten (li.) und Jörg Senftleben die Spende für Torgaus Bären in Empfang zu nehmen. Foto: SWB/eb
Torgau (SWB). Im Autocenter Torgau nahm man die Vorstellung des neuen VW Passat CC zum Anlass, seine Unterstützung für Torgaus Bären zu dokumentieren. 150 Euro kamen an diesem Tag durch Verkauf von Bratwürsten und Getränken im VW-Autohaus zusammen. Sybille Rasenberger, im Hauptberuf Vorstand der Raiffeisenbank Torgau e.G, bekleidet in der Torgauer Bärenstiftung ebenfalls das Amt des Vorstandes, hier jedoch ehrenamtlich, nahm die Einladung ins Autocenter gerne an, die Bärenspende in Empfang zu nehmen. Autocenter Geschäftsführer Klaus-Dieter Kersten verwies während der Übergabe auf die Unterstützung seiner gesamten Belegschaft für den Fortbestand der Bärenhaltung in der Kreisstadt, obwohl die Heimatorte der Mitarbeiterschaft in der ganzen Region zu finden sind. Er selbst wie auch der Geschäftsführer des Nutzfahrzeug-Centers, Jörg Senftleben, sind zwar in Dommitzsch zu Hause, sehen aber den Standort Torgau als den eigentlichen Mittelpunkt ihres Berufslebens. Darum sei es kein bloßer Marketing-Gag des Autohauses den firmeneigenen VW-Crafter mit Bärengraben und deren Bewohnern zu dekorieren. Sybille Rasenberger hofft, dass weiterhin reichlich Spenden für Torgaus Maskottchen eingehen.
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Bärige Hochzeit ...
Torgau. Glück soll die Zahl "8" bringen und so gaben sich das Chemnitzer Hochzeitspaar Monika und Jürgen Kurzbach das Ja-Wort am vergangenen 8. 8. 08 in Torgau. Beide Jungvermählten sind auch treue Fans der Torgauer Bären und eifrige Spender. Das war ein Grund, den Bund fürs Leben in der Renaissancestadt zu schließen, ganz nah bei Jette, Quistel und Maja. Fotos: SWB/Gosemann
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Unterwegs für die Torgauer Bären

Torgau (SWB/rg). Eine prima Idee hatten die Chefs vom Auto-Center-Torgau: Sie gestalteten einen neuen Transporter mit einer attraktiven Werbung für unsere Bären. Schon äußerlich ist nun weithin sichtbar, dass mit diesem Auto die Torgauer Bärenstiftung und damit auch die Bären von diesem Unternehmen unterstützt werden. Zur Zeit steht der VW-Transporter im Gewerbering beim ACT. Freundlicher Weise hat die Fam. Bräunlich aus ihrem Bären-Foto-Fundus eine historische Aufnahme bereitgestellt. Einte tolle Werbung für die Bären. So bleiben die drei Bärchen immer wieder in Erinnerung. Noch besser, wenn so mancher Bärenfreund an eine Spende für die Bärenstiftung erinnert wird. Foto: SWB/Gosemann
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SC Hartenfels spendete für Torgauer Bären

Eine Spende von 100 Euro konnte Roland Maluche (l.), als Vertreter der Bärenstiftung, kürzlich aus den Händen von Frank Steller (2.v.l.), Mitglied des SC Hartenfels Torgau, entgegen nehmen. Hinzu kamen 50 Euro aus der Versteigerung eines Fußballes. Den hatten die Trainer der Fußballschule von Michael Rummenigge (3.v.l.) im Vorfeld unterzeichnet. Ersteigert hat den Ball René Mittag (r.).
Foto: TZ/Th. Manthey
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Erlös aus Bärentatzen gespendet

Der Torgauer Bäckermeister Michael Füchsel konnte durch den Verkauf seiner "Bärentatzen" einen schönen Betrag der Torgauer Bärenstiftung überweisen. Verkauft wird das originelle Gebäck im TIC am Markt in Torgau.
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Bürgerwehr sammelte für die Torgauer Bären

Torgau. Eine Spende für die Torgauer Bärenstiftung in Höhe von 193,70 Euro übergab der Vorsitzende der Torgauer Geharnischten, Dieter Mittag (re.), an den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Benno Kittler. Das Geld wurde anlässlich des 286. Auszugsfestes der ältesten kurfürstlich-privilegierten Bürgerwehr Deutschlands gesammelt. Foto: SWB/ug
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Subway hat ein Herz für die Torgauer Bären

Torgau. Seit Pfingsten wissen die Torgauer, dass Subway keine U-Bahn-Station ist, sondern ein Restaurant mit besonderem und frischen Speiseangebot. Was noch nicht bekannt war: Hier wird für die Torgauer Bären Geld gesammelt. Das Team um Ines Mache konnte so fast 100 Euro an Hatmut von Wantoch übergeben. Das Geld wird für die Sanierung des Bärengrabens Verwendung finden. Weiter so.
Foto: SWB/Gosemann
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Da freuen sich Maja, Quistel und Jette

Süptitz. Einen Scheck in Höhe von 555,55 Euro übergab Christian Borchers (r.), Geschäftsführer der Gräfendorfer Geflügel- und Tiekühlfeinkost-Produktion GmbH Mockrehna, für die Torgauer Bärenstiftung an Vorstandsmitglied Ingbert Rabe. Foto: SWB/rg
Futter für die Bären
Torgau (SWB/rg). Erfreulicherweise reißt die Spendenfreudigkeit für die Torgauer Bären nicht ab. Neben vielen Firmen, wie der Gräfendorfer Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Prod. GmbH mit 555 Euro, hat auch Günter Noack aus Torgau bei seinem Geburtstag kräftig den Sammelbär gefüttert. Anlässlich seines 55. Geburtstages wollte er keine Geschenke, sondern eine Spende für die Torgauer Bärenstiftung. Natürlich hat er dafür einen Spendenbär von unserer Zeitung für diesen Anlass bekommen. Am Montag konnten so 117 Euro von Günter Noack auf das Konto 88889 bei der Raiffeisenbank Torgau eG überwiesen werden. Allen Spendern im April herzlichen Dank!
Wer ebenso zu einer Familienfeier den Spendenbär haben möchte, kann in der Redaktion (Tel. 03421 721049) nachfragen. In vielen Gschäften, Praxen und Firmen stehen die niedlichen Spendensammler bereit.
Spende für die Torgauer Bären
Diese Woche: Hotel Torgauer Brauhof

Torgau. Wieder ist das Konto der Torgauer Bärenstiftung etwas voller geworden. Zu den Spendern gehört in dieser Woche Jana Schäfer, Geschäftsführerin Hotel Torgauer Brauhof. Sie weiß, dass bei ihren Gästen neben den Sehenswürdigkeiten der Stadt Torgau die lebendigen Bären am Schloss Hartenfels Aufmerksamkeit finden und auch gern von den Hotelgästen besucht werden. Die Bären sagen Danke für 150 Euro.
Foto: SWB/Gosemann
Bärenstiftung jetzt offiziell anerkannt

Torgau. Das Regierungspräsidium Leipzig hat die Torgauer Bärenstiftung als rechtsfähige Stiftung der bürgerlichen Rechts mit Sitrz in Torgau anerkannt. Der Torgauer Notar Frank Scherzer (r.) übergab am Montag die entsprechende Urkunde an das Vorstandsmitglied Inbert Rabe. Die Stifung wird im Stiftungsverzeichnis des Regierungspräsidium Leipzig unter Registrier-Nummer 2/2007 geführt. Foto: SWB/ug
Deutsche Bahn spendet für Torgauer Bären

Torgau. Direkt am Bärengraben von Schloss Hartenfels übergab der Sprecher des Verkehrsbetriebes Mitteldeutschland der Deutschen Bahn Regio AG, Stephan Georg Wigger (l.) einen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro an die Torgauer Bärenstiftung, vertreten durch Benno Kittler. Die Deutsche Bahn AG unterstützt soziale regionale Projekte und befindet damit, dass die Erahltung der Torgauer Bären für die Stadt und die Region touristisch und historisch wichtig ist. Foto: SWB/Gosemann
Chemnitzer wünscht sich Bärenhochzeit
Torgau/Chemnitz (TZ). Für Chemnitzer muss es nicht wirklich schwer sein, Torgau schöner zu finden, als die eigene Heimatstadt. Was wohl auch daran liegt, dass die Großstadt im Süden Sachsens kein wirklicher Augenschmaus ist. Dass die Chemnitzer nun auch schon an die Elbe kommen, um sich hier trauen zu lassen, ist neu. Und doch Realität: Am 8. August werden sich Jürgen Kurzbach und Monika Könnecke in der Kreisstadt das Ja-Wort geben.

Geld verfüttert
Der Grund ist kuschelig weich und hat vier Pfoten. Die beiden Chemnitzer sind Fans der Torgauer Bären. Seit Jahren spenden sie immer wieder für die Petze im Schlossgraben, inzwischen läuft ein Dauerauftrag für die Bärenstiftung. „Ich habe noch lebhafte Kindheitserinnerungen an die kleinen Bären“, erzählt der Mittfünfziger, der aus Torgau stammt. Damals habe er die Jungen auf dem Schlosshof beim Spiele beobachtet. „Mein Kindergarten war ganz in der Nähe des Schlosses. Eines Tages hatte die Erzieherin Geld auf dem Tisch liegen. Das habe ich mir geschnappt und an die Bären verfüttert“, berichtet Jürgen Kurzbach, dem die Petze schon dazumal einiges Wert waren. Wobei anzunehmen ist, dass die Bären weniger Spaß an der monetären Gabe hatten als an den Leckereiene, die die Pfleger dafür springen ließen.
Als er 13 Jahre alt war, wurde die Beziehung Kurzbachs zu seinen „Teddys“, wie er sie liebevoll nennt, jäh entzweit. „Mein Vater wechselte seinen Arbeitsort. Da musste die Familie mit.“ Seither ist Torgau nur noch die Heimat seines Herzens, in die der gelernte Zimmermann so oft zurück kommt, wie es Geld und Zeit erlauben. „Hätte meine zukünftige Frau nicht einen krisenfesten Job, wir wären längst nach Torgau gezogen“, mach er klar, dass ihn nicht viel in Chemnitz hält.
Bis auf den Fußball vielleicht. Denn in dieser Beziehung ist Jürgen Kurzbach kein Unbekannter im Randerzgebirge. Beim Chemnitzer FC ist er derjenige, der die Fans mit Trommelklängen einpeitscht. „Das mache ich jetzt seit der Wende.“ Ein Sponsor hat ihm sogar extra einen Stuhl gebaut: auf den Rand des Zauns zwischen Zuschauertribüne und Spielfeld. Doch auch beim Fußball war die alte Heimat oft nur einen Sprint entfernt. Denn in dem Jahr, als die Chemnitzer in die 2. Bundesliga aufstiege, spielte beim CFC ein gewisser Ronny Kujat. Natürlich kamen beide ins Gespräch und natürlich sprachen beide über ihre gemeinsame Geburtsstadt Torgau. Vielleicht war dabei auch der Weihnachtsmarkt ein Thema. Den finden Kurzbach und seine Lebensgefährtin einfach „klein und niedlich. Nicht so wie die großen Märkte in Leipzig oder Dresden, wo es nur ums Einkaufen geht.“ Kujat ist lange weg aus Chemnitz, Jürgen Kurzbach wird wohl noch eine Weile dort bleiben.
Teddys im Netz
Doch zum Glück gibt es neben asphaltierten Straßen auch die Datenautobahn. Im Internet sind Jürgen Kurzbach und Bald-Ehefrau Monika Könnecke oft auf Torgauer Internetseiten unterwegs. Dort stießen sie auch auf die Bärenstiftung. Für beide ist es eine Herzensangelegenheit, am Erhalt der Torgauer Bärentradition mitzuwirken. Eine Herzensangelegenheit ist es für den Ex-Torgauer Jürgen Kurzbach auch, sich an der Elbe trauen zu lassen. „Dieser Tag soll etwas besonderes werden“, wünscht er sich. Und die Torgauer Bärenmütter wollen dazu beitragen, indem sie das frisch getraute Paar ganz nah an die Bären heranbringen. Ein Hochzeitsfoto mit den Teddys - für die Chemnitzer ein absoluter Traum. Die Hochzeitsreise führt das Paar allerdings weg von der Elbe. „Freunde haben uns nach Belgien eingeladen, das ist eine sehr preisgünstige Variante“, freut sich der Hartz-IV-Empfänger. Gemeinsam mit Monika Könnecke kommt er bis dahin mindestens noch zwei mal nach Torgau. Die Formalitäten auf dem Standesamt stehen noch aus. "Außerdem haben wir durchgesetzt, dass der Wandertag unserer Kirchgemeinde in diesem Jahr Torgau zum Ziel hat", freut sich Jürgen Kurzbach. Am 4. Juni reist die Gruppe an.
Weitere Spenden für die Torgauer Bären
Spender durch Vorstand der Bärenstiftung geehrt
Torgau (SWB/rg). Die Freunde der Torgauer Bären halten keine Winterruhe, wie ihre Lieblinge. Die Spenden für die Torgauer Bärenstiftung fließen weiter. So übergaben Schüler der Katharina-von-BoraMittelschule aus Torgau eine Spende in Höhe von 100 Euro Benno Kittler, Mitglied des Stiftungsvorstandes.

Stiftungsmitglied und Geschäftsführer der Torgauer Verlagsgesellschaft bekam im Haus der Presse eine Spende in Höhe von 100 Euro für die Torgauer Bären von Schülerinnen, Schülern und Lehrern der Torgauer Katharina-von-Bora-Mittelschule überreicht.
Das Geld für die Spende stammt aus den Einnahmen für das Kulturprogramm, das die Schülerinnen und Schüler aufgeführt haben. Lehrerin Ilka Troisch (2.v.r.) begleitete die Schüler in das Haus der Presse zur Übergabe der Spende.
Ein weiterer Höhepunkt seit der Existenz der Torgauer Bärenstiftung war die Übergabe von Urkunden für die Spender. Seit November des vergangenen Jahres sind circa 10 000 Euro an Spenden auf dem Konto eingegangen. Das beweist die Zugehörigkeit der Bären zu Torgau und die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen mit den Tieren. Wenn auch Sie spenden möchten: unter dem Kennwort Torgauer Bärenstiftung bei der Raiffeisenbank Torgau eG, KontoNr.: 88889, BLZ: 860 690 70.

Die bisherigen 40 Spender für die Torgauer Bärenstiftung wurden am vergangenen Mittwoch im Haus der Presse mit einer Urkunde geehrt und können ihre Unterstützung als Spender auch öffentlich zeigen. Stifter und AVANCIS-Geschäftsführer Hartmut Fischer und Vorstandsvorsitzender Benno Kittler ehrten u. a. Roland Maluche vom geleichnamigen Autohaus und Kreateur des mittlerweile sehr beliebten Kräuterlikörs „Torgauer Bärengraben“.
Jeder Euro zählt und hilft
Mehr Spenden für die Torgauer Bären
Torgau/Belgern (SWB/rg). Obwohl die Torgauer Bären sich in ihrer Winterruhe befinden, denken viele Menschen an ihr Schiksal und helfen mit ihren Spenden für den Erhalt der Bären und die sanierung des Torgauer Bärengrabens. Nicht nur in Torgau sitzt der eine oder andere Euro locker.
In der Rolandstadt Belgern wird immer zum Weihnachtmarkt für einen guten Zweck gesammelt. Organisator hatte sich in diesem Jahr die Torgauer Bärenstiftung ausgesucht und das war gut so. Am vergangenen Dienstag konne er auf dem Torgauer Weihnachtsmarkt den Bärenpflegerinnen Angela Mirau-Fausck und Babie Mierau eine Spende in Höhe von 157,90 Euro. Danke liebe Belgeraner. Viele von den Rolandstädtern haben seit langem eine enge Bindung zu den Torgauer Petzen.

Auch die Torgauer Betreuungshilfe e.V. legte 205 Euro auf das Spendenkonto. Weitere Spenden kamen vom Torgau Informations-Center, dem Stadt- und Kulturgeschichtlichen Museum Torgau, Rechtsnawaltskanzlei Kruschina & Hauchwitz. Auch Privatpersonen spenden mehr für die Bärenstiftung. So beteilgten sichSebastian und Maximilian Osselt an der Aktion. Dafür herzlichen Dank im Namen der Bären! In vielen Geschäften der Torgauer Innenstadt und verschiedenen Unternehmen steht auch der Sammelbär, der gern ihre Spende entgegen nimmt.
Wer noch spenden zu gunsten der Torgauer Bären tätigen möchte:
Raiffeisenbank Torgau eG
Konto-Nr.: 88889
BLZ: 860 690 70
Kennwort:
Torgauer Bärenstiftung

Bäckermeister Michael Füchsel präsentiete im Torgau Informations-Center von ihm kreierte Bärentatzen. Bei der Gelegenheit stellte Sabine Golke; TIC-Mitarbeiterin, kuschelige Bären vor. Bären und Tatzen sind im TIC käuflich zu erwerben und neben dem Likör "Torgauer Bärengraben" schöne Geschenke zum Weihnachtsfest.
Für die Torgauer Bären gesammelt

Torgau. Zu ihrer Weihnachtsvorfeier haben die Mitglieder der Pommerschen Landsmannschaft für die Erhaltung der Torgauer Bären gesammelt. Vorsitzender Günther Hupke (r.) konnte so am vergangenen Freitag 100 Euro an den Vorsitzenden des Stiftungsrates der Torgauer Bärenstiftung, Benno Kittler, übergeben.
Damit wollen die Mitglieder der Landsmannschaft auch die Verbundenheit mit ihrer jetzigen Heimat hier in der Region zum Ausdruck bringen.
200 Euro für die Torgauer Bären
Gespräch mit Michael Stamm, Geschäftsstellenleiter des SC Hartenfels Torgau
Torgau. Firmen, Privatpersonen und Vereine ergriffen in den letzten Monaten die Initiative, um Geld zum Erhalt der Torgauer Bären zu sammeln. Vor wenigen Wochen wurde die Torgauer Bärenstiftung ins Leben gerufen. Der SC Hartenfels Torgau 04 hat bei den Sportvereinen einmal mehr eine Vorreiterrolle inne und das erste Geld für die Torgauer Petze gesammelt. Die Torgauer Zeitung sprach mit Michael Stamm, Geschäftsstellenleiter beim SC Hartenfels Torgau 04.

TZ: Welche Erinnerungen haben Sie persönlich an den Torgauer Bärengraben?
Michael Stamm: Ich war, als meine Kinder klein waren, regelmäßig am Bärengraben, besonders, als die Bären Junge hatten. Torgau und die Bären gehören für mich zusammen. Auch mit Bekannten, die uns besucht haben, waren wir immer am Bärengraben. Ich kann mich auch daran erinnern, zu DDR-Zeiten mit meiner damaligen Firma die Wasserbecken saniert zu haben.
Hat der SC Hartenfels, weil das Torgauer Maskottchen in aller Munde ist, plötzlich sein Herz für die Torgauer Bären entdeckt?
So würde ich das nicht formulieren. Ich habe mir schon vor dem Flutlichtspiel gegen Beilrode am 27. Oktober Gedanken gemacht, etwas für die Bären unternehmen zu wollen. Der Vorstand war sofort Feuer und Flamme: Wir haben uns dann bei einer Präsidiumssitzung ausgetauscht und beschlossen, anlässlich des Flutlichtspiels gegen den SV Süptitz 50 Cent pro verkaufter Eintrittskarte für die Bären zu spenden. Übrigens gab es deswegen keine Erhöhung der Eintrittspreise.
Hartenfels und die Bären gehören also zusammen?
Wir sind ein Verein aus Torgau. Genau wie für uns Prestige und Image wichtig sind, spielen die Bären für Torgau in Sachen Tourismus eine große Rolle. Der Bärengraben war immer eine Attraktion für die Stadt. Dabei soll es bleiben. Die Sanierung ist bitternötig.
Welche Summe ist letztendlich zusammen gekommen?
Wir haben die Zuschauerzahl von 378 Zahlenden auf 400 aufgerundet, sodass wir 200 Euro übergeben können.
Sind zukünftig noch mehr Aktionen zugunsten der Bären geplant?
Das wird sicherlich nicht die letzte Aktion gewesen sein. Ich kann aber noch nicht konkret sagen, im welchen Rahmen wir wieder für die Bären sammeln.
Gespräch: Henrik Landschreiber
Torgaus Bären haben viele Freunde
Torgau (TZ/fl). Torgaus Bären gehören zu den größten und beliebtesten Attraktionen der Kreisstadt. Das war am vergangenen Wochende eindrucksvoll zu spüren. Die durch das Team des SonntagsWochenblattes angestoßenen Bemühungen zum Erhalt des Bärengrabens am Schloss Hartenfels und der Bären selbst, stießen auf ein überwältigendes Echo.

Mit einem Glas Bärenlikör stießen die Initiatoren vom
SonntagswochenBlatt und ihre Partner von der TZ auf das Gelingen
der bärigen Aktionen an. Foto: TZ/Lehmann
Zu einem wahren Renner entwickelten sich das „Torgauer Bärenbier“ und der Torgauer Bärenlikör, die im Rahmen der zweiten Auflage der Torgauer Sommernachtsträume ihre Premiere erlebten. Ein?Teil beziehugseise der Gesamterlös des Verkaufes fließt in die Spendensammlung für die Bären. Aber auch die Bärentatzen aus der Bäckerei Bolde fanden reißenden Absatz.
Und fast an jeder Ecke oder jedem Stand wurde mit speziellen Aktionen für die Bären gesammelt. Immer wieder stieß man auf Bären in den verschiedensten Formen und Größen, die auf das Anliegen aufmerksam machten. Und die Torgauer und ihre zahlreichen Gäste zeigten sich spendabel, begeistert von der Ideenvielfalt, mit der für die Bären gekämpft wird. Noch steht das Gesamtergebnis in Euro und Cent nicht fest, denn auch am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag wurden viele Aktionen fortgesetzt. „Wir freuen uns riesig über die Resonanz.
Es gab und gibt viele neue Mitstreiter, die ein Herz für die Bären beweisen“, fasste Richard Gosemann vom SonntagsWochenblatt zusammen.
Update:
Viele Händler, Unternehmen und Privatpersonen haben beim Altstadtfest "Torgauer Sommernachtsträume" mit Aktionen zur Spende für die Torgauer Bären aufgerufen und Geld gesammelt. So konnte der Altstadtverein 940,70 Euro für den guten Zweck verbuchen. Der Initiativkreis Schloss Hartenfels bekam aus den Einnahmen für das Benefizkonzert 1525 Euro zusammen. Weiterhin: Raiffeisenbank Torgau eG 144 Euro, Aquavita beim PEP-Fest 142,50 Euro, das SonntagsWochenBlatt 192 Euro. Auf das Spendenkonto der Stadt Torgau sind seit Beginn der Aktion über 800 Euro eingegangen. Allen Beteiligten herzlichen Dank.
TSR Recycling GmbH unterstützt Torgauer Bären
Torgau (SWB). Wieder hat sich ein Torgauer Unternehmen mit einer Aktion zur Unterstützung der Torgauer Bären zu Wort gemeldet. Die Niederlassung der TSR Recycling GmbH im Welsauer Weg wird einen Teil des Erlöses aus der betriebeigenen Lotterie auf das Spendenkonto zum Erhalt des Bärengeheges überweisen. Schrott und Papier sind gegenwärtig sehr gefragte Rohstoffe.

Annerose Ewert und ihr Team halten die Lose für
fleißige Sammler schon bereit. Foto: SWB/rg
Dementsprechend ist die Anlieferung durch Unternehmen und Privatpersonen von Altmetall und gebündelten Zeitungen sehr groß. Annerose Ewert und ihr Team wollen was Gutes für die Bären tun. Deshalb bekommen ab morgen private Lieferanten, die einen Mindestumsatz von 50 Euro pro Tag bei der TSR Recycling GmbH tätigen, ein Los gratis dazu. Damit können die Losinhaber an einer Verlosung von Geldgewinnen teilnehmen. Also wer so ein Los bekommt, muss es eine Zeit lang aufheben.
Am Anfang im November werden 20 Gewinner ermittelt, Hauptgewinn 300 Euro. Die Losnummern der Gewinner werden im SonntagsWochenBlatt veröffentlicht. Das Sammeln von Schrott und Papier lohnt sich also doppelt und die Torgauer Bären haben auch noch was davon.
Stiftungsidee und Torgauer Bären-Bier

Bei der Verkostung des „Torgauer Bärenbieres“ im Torgauer Brauhaus waren dessen Geschäftsführer Josef Tremmel, Braumeister Oliver J. Kurth, Angela Mierau-Fausack (Bärenpflegerin), Eckhard Baumbach vom SonntagsWochenBlatt, Gabriele Mierau (Bärenpflegerin), der Vorsitzende des Torgauer Altstadtvereins Wolfgang Wehner, der stellvertretende Landrat Thilo Wolff, Ratskellerwirt Michael Borisch und Rathaus-sprecher Renè Vetter dabei. Das Spezialgebräu kam sehr gut an. Es wird im Rahmen der „Torgauer Sommernachtsträume“ am kommenden Wochenende an lediglich zwei Ständen zu haben sein. Foto: TZ/Lehmann
Torgau (TZ/fl). Im Gährkeller der Neuen Torgauer Brauhaus GmbH bestand am 5. September eine neue Bierspezialität ihren Test. Aus einer Idee machte Braumeister Dipl. Ing. Oliver J. Kurth nämlich ein bärenstarkes Getränk das Torgauer Bären-Bier. Es zeichnet sich in Anlehnung an das Fell der Torgauer Braunbä-ren durch seine braune Farbe und einem kräftigen Geschmack aus. Experten sprechen von einem dunklen Bier zwischen Pils und Bock, das vielleicht sogar das bisherige Schwarzbier verdrängen könnte. Doch das ist Zukunftsmusik. Realität hingegen ist, dass sich die Torgauer und ihre Gäste bei den „Sommernachtsträumen“ am kommenden Wochenende selbst von der Qualität des Bären-Bieres werden überzeugen können. Ausschließlich am Stand des SonntagsWochenBlattes im Bereich der Raiffeisenbank und beim Ratskellerwirt auf dem Markt wird der Gerstensaft zu haben sein. Der gesamte Erlös kommt der Sanierung des Bärengrabens und damit dem Erhalt der Bären als touristische Attraktion zu-gute. Zirka 15 Fass des Spezialbieres stehen bereit.
Wie Verleger Benno Kittler noch informierte, ist in wenigen Wochen die Grün-dung einer speziellen „Bärenstiftung“ geplant, die aus der Aktion des SonntagsWochenBlattes hervorgeht. Bereits mehrere Torgauer Unternehmen haben ihre Bereitschaft zur Teilnahme bekundet. Aber auch die Bürger und Freunde der Bären werden sich mit Spenden beteiligen können.
Torgauer Brauhaus
Hochwürziges soll Bären soll Bären helfen

Torgau. Eine wirkliche Schnapsidee war es, die Roland Maluche ersann und konsequent in die Tat umsetzte. Die Torgauer Bären brauchen dringend Hilfe, um künftig in einem bärengerechten Heim zu leben. "Die Schnapsidee soll ein Teil der Hilfe für die Bären sein. Ein richtig guter Kräuterlikör ist der "Torgauer Bärengraben" geworden" verkündet nicht ohne Stolz der Torgauer Opel- und Hyundai-Händler. Jetzt müssen noch Vertriebspartner in der Region gefunden werden. Roland Maluche hofft, dass weitere "Lokalpatrioten" seinem Beispiel folgen.
Update:
Nachschubprobleme gab es mit dem von Roland Maluche kreierten Likör „Torgauer Bärengraben“. Nicht nur, dass ein Teil des Verkaufserlöses an die Torgauer Bären geht, das Getränk schmeckt auch noch. Sabine Golke vom Torgauer Informations-Center musste viele Besucher wieder ohne Likör nach Hause schicken. Das ist nun vorbei. Seit dem Torgauer Altstadtfest, auf dem der Likör seine Premiere feierte, hat der Schnaps zahlreiche Anhänger gefunden. So war es auch nicht verwunderlich, dass gleich vor der Stadtführung unter Männern der „Torgauer Bärengraben“ probiert und für ausgezeichnet befunden wurde (Foto). Außerdem ist der Likör eine gute Geschenkidee und man tut noch ein gutes Werk zur Erhaltung des Bärengeheges. Neben dem TIC ist er auch im Haus der Presse zu haben.

Na dann prost!
Bärenstarke Leckerspeise
M. Borisch mit Ideen für die Bären in Torgau
Torgau (SWB/rg). Als gebürtiger Torgauer verbindet Michael Borisch, Chef des Torgauer Ratskellers und der Torgischen Stuben, etwas ganz Besonderes mit den Braunbären am Schloss Hartenfels.
Schon als Kind war er regelmäßig die Bären besuchen. Heute als Geschäftsmann entwickelt er zahlreichen Ideen, um das Bärengehege zu sanieren und die Bären in Torgau zu erhalten.
Gerade er merkt in seinen Restaurants, dass die Bären eine touristische Attraktion sind. Damit sich in Zukunft im Schlossgraben auch weiterhin Bären wohlfühlen können, unterstützt er mit Spenden die Aktion. Ein neues Zuhause für unsere Bären“. Begonnen damit hat der Gastronom bereits im vergangenen Jahr mehr zufällig, als er bei einer PR-Aktion von Radio PSR seinen Gewinn der Stadt für die Bären spendete. Das waren die ersten 100 Euro. Inzwischen folgten noch weitere Geldbeträge. Aktuelles Beispiel sind die Zahlungen der Film-Produktion in der letzten Woche. Für die Dreharbeiten auf dem Markt musste im Ratskeller der Biergarten abgebaut werden. Michael Borisch spendete wiederum 200 Euro davon für die Bären.
Auf der Speisekarte des Torgauer Ratskellers stehen typische Gerichte aus der Region. Es lag für den Gastronomen auf der Hand, auch für die Bären ein typisches Gericht zu kreieren. Da Bären mächtig auf Honig stehen, bereitet die Küche des Ratskellers eine bärenstarke Leckerspeise zu. Ein geräuchertes Kasslerrückenmedaillon und ein mariniertes Schweinerückensteak im Honig-Senfteig lassen den Gaumen der Gäste frohlocken. Von jedem verkauften Gericht gehen 1,50 Euro auf das Bärenkonto. Das sind Ideen mit Pfiff und Geschmack.
Ratskeller Torgau
8269 Euro auf dem Bären-Spendenkonto
Torgau (TZ/fk). Die zahlreichen Spendenaktionen zu Gunsten der Torgauer Bären haben dafür gesorgt, dass das Bären-Spendenkonto des Landratsamtes wächst und wächst. Derzeit befindet sich eine stattliche Summe von 8269 Euro darauf. Vor einem halben Jahr waren es rund 6800 Euro, die auf dem Spendenkonto geruht haben. Wofür das Geld verwendet wird, hänge von der Zweckgebundenheit ab, teilte Helga Klemm (Pressesprecherin des Landratsamtes) mit. Einige Spenden sind beispielsweise für die Anschaffung von Jungbären gedacht, andere für die Sanierung des Bärengrabens und weitere für Futtermittel.
Unterstützung für Bären
AH M. Glaubrecht hat Skoda-Maskottchen
Mit den unterschiedlichsten Aktionen unterstützen Unternehmen die Aktion zu den Torgauer Bären und die Erhaltung des Bärengeheges am Schloss Hartenfels. Gern stellen wir solche aktive Hilfe vor.
Das Autohaus Michael Glaubrecht ist nicht nur für seine ausgezeichneten Skoda-Fahrzeuge bekannt. Die beliebte Automarke hat auch einen Bären als Maskottchen, der gegenwärtig beim größten Radsportereignis oft im TV erscheint. Das Torgauer Autohaus hat kurz entschlossen eine größere Anzahl der Skoda-Bären geordert, die alle das Trikot der Tour de France tragen.
Zum Preis sind die niedlichen Spiezeugbären im Autohaus Glaubrecht, im Haus der Presse und im Torgauer Büromarkt für sieben Euro erhältlich. Von jedem verkauften Bären stiftet das Autohaus M. Glaubrecht 3,20 Euro für das Torgauer Bärengehege.
Ein Prozent für die Torgauer Bären
Die Firma Dachdecker GmbH Werner Zuleger aus Kobershain spendet für die Torgauer Bären ein Prozent jedes Auftragswertes. Dem Unternehmen liegen die Braunbären ganz besonders am Herzen. Sehnlichster Wunsch ist es, wieder junge Bären im restaurierten Gehege am Schloss Hartenfels zu erleben. Dass die Firma etwas übrig hat für Tiere, beweist auch der kleine Biber im Firmenlogo. Als Dachdeckerei werden ja schließlich Biberschwänze, aber ganz anderer Natur, verarbeitet.
Immer ein Herz für die Bären
Autohaus Hägele Torgau übergab Spende
Das Torgauer Autohaus Hägele ist für seine Fahrzeuge mit dem französischen Charme bekannt. Die Marken Peugeot und neuerdings auch Citoën haben viele zufriedene Besitzer in unserer Region gefunden. Ein exzelllenter Service macht jeden Werkstattbesuch zu einem Erlebnis.
Insider kennen aber Geschäftsführer Bernhard Hägele nicht nur als erfolgreichen Autohändler. Sein Herz schlägt bereits seit Jahren für die Torgauer Bären. Bei den unterschiedlichsten Anlässen in seinem Autohaus war auch immer eine Spende für das Bärengehege eingeplant. Am vergangenen Wochenende war wieder eine Autopremiere.
Der neue Peugeot 207 SW wurde dem Publikum vorgestellt. Der mit einem Panorama-Glasdach ausgestattete Wagen zog die interessierten Blicke auf sich. Natürlich wurde auch um eine Spende für den Erhalt des Torgauer Bärengeheges am Schloss Hartenfels gebeten. Dabei kam einiges an Geld zusammen und Bernhard Hägele verdoppelte die Summe. So konnte er am Mittwoch einen Scheck in Höhe von 400 Euro an Birgit Preuß und die Torgauer Bärenpflegerinnen übergeben. Wieder ein Beitrag für die Torgauer Bären. Autohaus Hägele hat eben ein Herz für die braunen Petze.
Hohes öffentliches Interesse an den Bären
Für zahlreiche Torgauer Vereine gehört der Einsatz für die Torgauer Bären zur
Vereinsarbeit. Mit den vielfältigsten Aktionen unterstützen die Mitglieder den Erhalt der Bären in Torgau. Sammlungen bei Vereinsfesten oder Verkauf von Kuchen
oder Getränken lassen Geld in die Vereinskasse fließen, von dem ein Teil den Bären
zukommt. Stellvertretend seien genannt:
Lions-Club Torgau
Der Lions-Club Torgau hat schon mit zahlreichen Aktionen Hilfe geleistet. So konnten auch kurzfristig die Spendenboxen angefertigt werden. Zu sehen sind diese am Bärengehege und im Torgau-Informations-Center. Immer wenn es Hilfe bedarf, sind die Lions-Mitgleider mit pfiffigen Ideen zur Stelle. Unkompliziert und schnell konnten die Standbilder angefertigt werden und so mancher Tourist lässt einen Euro für die Bären in Torgau.
Geharnischtenverein Torgau
Die nachweislich älteste Bürgerwehr Deutschlands ist ein sehr rühriger Verein. Natürlich stand das Torgauer Lieblingstier, der Bär, auf der Kummerliste. Und der Verein half. Bereits im Jahr 2000 waren die Unterbringung bei eventueller Rekonstruktion des Flügels A im Schloss Hartenfels und die Anschaffung von fünf Jungbären zur Landesausstellung 2003 angedacht. Vereinsvorsitzender Dieter Mittag kann die Protokolle der Vereinssitzung vorlegen. „Natürlich haben wir mit der Sammlung von Spenden begonnen und sind somit zu Initiatoren der Bärenrettung in Torgau geworden“, versichert er nicht ohne Stolz. Das Geld liegt immer noch bereit und könnte verwendet werden. Auch weiterhin setzen sich die Geharnischten für den Erhalt des Bärengeheges ein. Denn es ist und bleibt ein Torgauer Wahrzeichen.
Bären gehören zu Torgau wie das Schloss
Stadtwerke Torgau GmbH bärisch aktiv
Die Stadtwerke Torgau GmbH gehören zu den Unternehmen der Region, die bereits die Torgauer Bären langfristig materiell und finanziell unterstützen. Bereits 1998 wurde die Patenschaft über die Bärin Paula sichergestellt und somit für deren Unterbringung im Bärengehege gesorgt.
Auch wenn mal schnelle Hilfe notwendig war, hatten die Stadtwerke eine Lösung parat. So musste für das Gehege von Bärin Maja Sand bereitgestellt werden, damit sie nicht auf dem nackten Beton lagern muss. Die Stadtwerke ließen einen Lkw mit Sand anrollen und das Problem für Maja war beseitigt. Gegenwärtig unterstützen die Torgauer Stadtwerke die Anfertigung einer Bären-Fotoausstellung der Torgauer Fotografen Erdmute und Manfred Bräunlich, die in Zusammenarbeit mit dem Museum der Stadt entsteht. Im Torgau Informations-Center wurden bereits zur Sächsischen Landesausstellung Lose verkauft, deren Erlös den Bären zugutekamen.
Auch heute verkauft das TIC Postkarten und Plakate mit Bärenmotiven. Eine Spendenbox für die Bären füllt sich regelmäßig mit Geld der Touristen (Foto). Dabei wird oft das Wechselgeld vom Verkauf der Bärenmotive als Spende gesammelt. Im Gästebuch des TIC finden sich zahlreiche Eintragungen zu den Bären. Hier einige Äußerungen:
Touristen sind oft überrascht, hier mitten in der Stadt lebende Bären im Freigehege anzutreffen.
Die Besucher staunen über die lange Tradition der Bärenhaltung und sprechen sich unbedingt für den Erhalt des Bärengrabens als touristischer Anziehungpunkt aus.
Zu Beginn von Stadtführungen werden die Bären schon angekündigt und der Bezug zu den Bärentatzen des Wegeleitsystems hergestellt. Das erzeugt Spannung bis zum Ende der Stadtführung, wenn die lebenden Bären in Augenschein genommen werden.
Oft müssen die Stadtführer ihre Erläuterungen zum prächtigen Eingangswappen am Schloss Hartenfels einstellen und warten, bis alle Teilnehmer sich vom Anblick der Bären gelöst haben.
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Sie möchten spenden?
Für die nachhaltige Sicherung und Förderung der Bärenhaltung in Torgau können Sie Ihre Spende auf das Konto der Torgauer Bärenstiftung überweisen:
Torgauer Bärenstiftung
Kto-Nr. 88889
BLZ 86069070
Raiffeisenbank Torgau Als Verwendungs-
zweck geben Sie bitte das Stichwort
„Spende Bären“ an.
Für die Sanierung des Torgauer Bärengrabens können
Sie Ihre Geldspende unter folgender Kontonummer tätigen:
Stadtverwaltung Torgau
Kto-Nr. 2210007782
BLZ 86055592
Sparkasse
Leipzig
Als Verwendungs-
zweck geben Sie bitte das Stichwort „Bärengraben“ an.
Die Gelder werden
zu 100 % für die Sanierung des Bärengrabens verwendet.
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